Das Lernen an der Universitätsschule bedeutet auch die Zusammenarbeit mit den Forscher:innen der TU Dresden. Die Arbeit der Forschungsstelle Universitätsschule (ForUS) ist vor allem aus Drittmitteln finanziert. Das heißt auch, es gibt keine grundständige und langfristige Finanzierung für die Personen, die den Fortschritt des Schulversuchs mit Datenerhebung und Evaluation begleiten.
ForUS unterstützt die Schulgemeinschaft über diese Aufgaben hinaus bei der Entwicklung von schülerzentrierten Lehr-Lernformaten, von Lernmaterialien, aber auch beim Ringen um gute Bedingungen für das Lernen an einer Schule der Zukunft.

Schülersprecherin Hedi beschreibt die Zusammenarbeit so: “Für meine Mitschülerinnen und Mitschüler auch für mich bedeutet die Forschung an unserer Schule, dass wir neue Konzepte erproben können. Mehr Mitbestimmung und individuelle Lernwege funktionieren gut an der Unischule, wie die ersten Abschlussjahrgänge zeigen. Das heißt für mich auch, wir können als Schulgemeinschaft von Dresden aus bundesweit Impulse setzen für eine Schule für alle, in der sich die Schülerinnen und Schüler wohl fühlen. Es ist das Ziel des Schulversuchs, dass aus unseren Erfahrungen auch andere lernen können. Dafür aber brauchen wir Solidarität und eine verlässliche Förderung der Begleitforschung.”
Hedi ist seit Eröffnung der Universitätsschule Dresden Schülerin im gemeinsamen Schulversuch von TU Dresden und Stadt Dresden. Seit ihrem Start in der Jahrgangsstufe 5 hat sie die Entwicklung zur #Gemeinschaftsschule und den Aufwuchs von damals 200 auf nun über 850 Kinder und Jugendliche miterlebt. Gerade bereitet sie sich auf das Abitur vor und unterstützt die Schulgemeinschaft als Schulsprecherin auch im Stadtschülerrat Dresden.
In der Reihe #TUDForUS zeigt die Schulgemeinschaft, was die Forschungsstelle Universitätsschule ForUS für das Reallabor zur Schule der Zukunft – und damit für die Lernenden – leistet.
Mehr Informationen gibt’s auf der ForUS-Webseite tud.de/gsw/unischule und auf der Schulwebseite universitaetsschule.org/forschung .
