„Das ist ein Auftakt. Ich komme wieder!“ verabschiedete sich Kultusminister Conrad Clemens gestern von der Universitätsschule Dresden. Eine von vielen Schulen auf seiner Tour durch Sachsen, aber definitiv eine ganz besondere!




Während der 10. Jahrgang bei der „besonderen Leistungsfeststellung“ ordentlich ins Schwitzen kamen und die Jugendstufe die Kompetenztests meisterte, stellte Schulleiterin Maxi Heß das innovative Schulkonzept vor:
– Individuelle Lernwege,
– Projekte statt Fächer,
– Feedback statt Noten
und gemeinsames Lernen in alters- und leistungsgemischten Gruppen bis zum Abschluss.
Besonders spannend fand der Minister die Schul- und Lernmanagementsoftware, die all das erst möglich macht. Damit werden individuelle Lernwege geplant, dokumentiert und die Kommunikation zwischen Schülern, Eltern und Lernbegleitung erleichtert.
Und das Beste: Jeder Datenpunkt fließt in den #Datenschatz des Reallabors ein, um noch besser zu verstehen, wie Lernen gelingt. Die TU Dresden unterstützt mit ihrer Forschungsstelle Universitätsschule ForUS durch die Auswertung und Erhebung weiterer Daten. So arbeiten Bildungsforschung und das #TeamUnischuleTUD gemeinsam daran, die Schule ständig weiterzuentwickeln.

Die Schülerinnen und Schüler der Stammgruppe Uranus gaben spannende Einblicke: Sie zeigten, wie sie mit ihrem Logbuch ihren Lerntag planen und Fortschritte festhalten. Im Containerbau der Grundstufe konnte Conrad Clemens auch erleben, wie der gebundene Ganztag im Tandem von Erzieherinnen und Lehrkräften gestaltet wird.
Beim anschließenden Austausch mit dem Leitungsteam, Schülerrat, Elternrat und weiteren Partnern ging es um Chancen und Herausforderungen als erste öffentliche Gemeinschaftsschule Sachsens von der 1. Klasse bis (bald) zum Abitur. Auch das Landesamt für Schule und Bildung (LaSuB) Sachsen und das Dresdner Schulamt sprachen in der Runde über das, was schon erreicht wurde – und was noch kommt.
Schulleiterin Maxi Heß lädt dazu ein, gemeinsam weiterzudenken: „Unsere Erfahrungen zu Lernformaten, zukunftsorientierter Bildung und datengestützter Schulentwicklung teilen wir gern. Wir freuen uns auf Ihren nächsten Besuch im Reallabor für die Schule der Zukunft in Sachsen!“

